Die Nacht vom 6. auf 7. August haben wir in dem kleinen Schutzhafen von Helaldi verbracht. Die Einfahrt ist sehr versandet und nichts ist markiert. Nachdem wir zweimal auf Sand gelaufen waren konnten wir mithilfe eines Fischers doch noch hereinkommen.

Der Hafen liegt 2 Km weg von Helaldi und dient nur als Schutzhafen für die Fischer während der Fangsaison. Nur ein paar Ferienbaracken stehen hier. Aber alle paar Minuten kommt ein Auto vorbei und steigen Leute, die von ihrer Zeit in Deutschland erzählen.
Etwas später kommt ein großer, alter Geländewagen. Drinnen sitzen acht kichernde Mädchen, die sich erst gar nicht aus dem Auto trauen. Erst als sie Martina sehen steigen sie aus. Sie haben etwas gewürzten Reis auf Salat mitgebracht.

Die acht beginnen gerade ihr Studium in Istanbul und machen in einer der Baracken Ferien.
Von hier sind es etwa 150 Meilen bis zur Krim. In der Abenddämmerung sehen wir die Gewitterwolken über der Krim.

Das sieht nach einer erfüllten Reise aus. Weiterhin alles Gute und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel der fastnetlady.
Herzliche Grüße
Martin Reichart
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