Am Abend des 4. August machen wir im Fischerhafen von Sinop fest. Für uns ist es der gefährlichste Liegeplatz dieser Reise.

Da kein Platz mehr im Hafen ist müssen wir uns weit vom Pier halten. Dennoch sind die Steine gefährlich nah. Unser Ruderblatt geht 2,2m tief ins Wasser.

Der Kommodore ist zuversichtlich, dass das gut geht. Am nächsten Morgen geht es los.
Das gemütliche Frühstück in einem Gartenrestaurant wird schnell abgebrochen und wir eilen zu den Schiffen. Der Trimaran von Stefan hat bereits einen Schaden von der Berührung mit einem kleinen Fischerboot.

Wir verbinden alle Schiffe miteinander, so dass sie sich gegenseitig gegen den Wind, der von der Seite kommt, stemmen.

Wir haben die Steine immer im Blick. Der Wind tobt mit 30-39 Knoten durch den Hafen.

Am Abend ist es überstanden. Der Wind flaut ab. Am nächsten Morgen herrscht Windstille und wir können uns an den Stadtkai außerhalb des Hafen verlegen.

Stefan und Sieste von der „Viviane“.

Hier ist es viel netter und die Stände mit lokalem Kunsthandwerk sind direkt am belebten Kai.


Den Sonntag Nachmittag nutzten wir für verschiedene Reparaturen. Martina hat die Nähmaschine herausgeholt und repariert unseren Gennacker. Die leichte Fallschirmseide hat zwei lange Risse.
