Sailing with the stars

Eigentlich war geplant, dass wir die Nacht auf den 3. Juni in der Bucht bzw. schutzhäfen von Cayoglou vor Anker liegen. Für den nächsten Tag war nur sehr schwacher Wind vorhergesagt. Also beschlossen wir, den noch bestehenden leichten Westwind zu nutzen. Wir hatten keine Lust, am nächsten Tag die 55 Meilen nach Gerze unter Maschine zu fahren

Noch am Anker zogen wir das Großsegel hoch, setzten den Yankee und hoben dann den Anker mit Strom aus den Batterien.

Leise glitten wir aus der Bucht.

Draußen setzten wir noch den Fisherman.

Mit drei bis vier Knoten Fahrt segelten wir gemütlich durch die Nacht. Geschlafen haben wir abwechselnd.

Der Autopilot steuert zuverlässig unseren Kurs. Auf dem Radar können wir andere Schiffe erkennen. Er würde auch Alarm machen, wenn uns jemand zu nahe kommt. Es kam aber niemand. Wir waren alleine unterwegs. Über uns nur der Sternenhimmel.

Am nächsten Morgen tauschten wir den Yankee gegen den viel größeren, bunten Gennacker aus. Jetzt machte das Boot mit dem Wind von achtern bis zu 5 Knoten fahrt.

Kurz vor Gerze haben uns dann die ersten Schiffe aus unserer Flottille eingeholt. Sie waren unter Maschine am frühen Morgen gestartet. So kommen wir erst als 5. Schiff im Hafen an. Dafür können wir mit dem Geld für den gesparten Diesel drei mal schön Abendessen gehen.

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fjweber

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