An der langen Schwarzmeerküste gibt es viele Häfen, die eigentlich keine wirtschaftliche Bedeutung haben. Sie dienen nur als Schutzhäfen. Außer der Hafenmauer gibt es eine lange Betonpier, einen großen Platz und sonst nichts. So ein Hafen ist Tarlaagzi.

Wir kommen am 30.06. dort an. Es ist Sonntagnachmittag. Der Platz füllt sich gerade mit Familienautos aller Art. Jugendliche kommen mit ihren Motorrädern und junge Männer mit ihren frisierten BMWs.

Es werden Decken ausgebreitet, Tee gekocht und Fleisch gegrillt. Das ganze erinnert ums sehr an das sonntägliche Leben am Mannheimer Rheinstrand oder bei den Neckarwiesen.

Unsere Schiffe stören niemanden. Manche bekommen sogar gegrilltes Gemüse und Fleischbällchen gebracht.
Man sieht Mädchen im Bikini genauso wie im Ganzkörperbadeanzug.

Martina nutzt die Gelegenheit für eine Reparatur an unserem Großsegel.

Am nächsten Morgen stellen wir doch einen Unterschied zu Mannheim fest: Der Platz ist sauber. Jeder hat seinen Müll aufgeräumt. In Mannheim macht das die Stadt am nächsten Tag.